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Krieg in Libyen - Irrweg oder humanitäre Verpflich­tung?

20. April 2011
Datum: Mittwoch, 20. April 2011

Öffentliche Diskussionsveranstaltung mit

Dr. Hans-Georg Ehrhart
Leiter des Zentrums für Europäische Friedens- und Sicherheitsstudien am IFSH

In Libyen haben wie in einigen anderen arabischen Ländern mutige Menschen friedlich für mehr Demokratie und Freiheit demonstriert. Diese Proteste wurden von der Regierung gewaltsam niedergeschlagen und sind dann zu einem Bürgerkrieg eskaliert. Als die Situation sich immer weiter zuspitzte, hat der UNO-Sicherheitsrat in der Resolution 1973 eine Flugverbotszone über Libyen beschlossen und versucht nun, sie u.a. mit Hilfe der NATO militärisch durchzusetzen.

Gibt es eine Pflicht der internationalen Gemeinschaft in solchen Fällen einzugreifen? Die Antwort kann nur ein eindeutiges Ja sein. Über die entscheidende Frage jedoch – wie ein solches Eingreifen aussehen darf und muss – möchten wir mit Dr. Erhart vom IFSH und mit Ihnen diskutieren. Ist ein militärisches Eingreifen sinnvoll? Ist es völkerrechtlich gedeckt? Wie kann es weitergehen nach den ersten Bombardements aus der Luft?

Es wird um eine Anmeldung bis zum 18.4.11 gebeten, per Mail an  bund@ifsh.de.

Eine gemeinsame Veranstaltung von Humanistischer Union Hamburg und dem Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik der Universität Hamburg.

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